Tag 8 - Freitag, 9.3.

Am Abschlusstag fiel mit insgesamt 6 Bewerben die Entscheidung der Brunner „Olympiade“. Um 10 Uhr versammelten sich die Kicker am Beach-Volleyballplatz, wo zunächst die Länge der Servietten (siehe Vortag!) verglichen wurde. Robert Kletzl sicherte seiner Gruppe B mit seiner Umsetzung die drei Punkte, knapp dahinter folgte Gruppe A. Die Version der Gruppe C erklärte Trainer Robert Schiener für ungültig.

Danach ging’s aber ans Eingemachte. Zunächst war Basketball an der Reihe: Drei Teammitglieder jeder Gruppe mussten in zwei Minuten so viele Körbe wie möglich erzielen – am Ende gab’s ein Remis zwischen Gruppe A und C (jeweils 32 Treffer), Gruppe B landete in diesem Bewerb abgeschlagen auf Rang drei (22 Treffer). Die übrigen drei Spieler jeder Gruppe durften sich im Beach-Volleyball messen. Zuerst gewann das Gruppe A-Trio Blau/Haselmayer/Hradil gegen jenes von Gruppe B (Pratl/Mayerhofer/Pölzleithner) hauchdünn mit 7:6, danach siegte Gruppe B gegen die Auswahl von Gruppe C (Zulus/Schneider/Terzi) 7:5. Im letzten Spiel unterlag Gruppe A Gruppe C 4:7 – am Ende holten also alle drei Teams drei Punkte für die Gesamtwertung.

Die vorletzte Aufgabe war ein Staffellauf am Strand – einziges „Handicap“: ein voller Wasserbecher. Dafür konnten die Teams in diesem Bewerb gleich die doppelte Punktzahl erreichen. Am schnellsten war Gruppe B vor Gruppe C und A. Dafür hatten die beiden letzten Teams das Wasser noch im Becher, während Gruppe B überhaupt kein Wasser ins Ziel retten konnte – gesamt holte damit Gruppe C 5 Punkte, die beiden anderen Teams je 4 Zähler.

Der letzte Bewerb war noch komplexer: Die Teams mussten Luftballons zwischen den Körpern einklemmen und ohne der Hilfe der Arme hintereinander die Staffelstrecke bewältigen. Für jeden Fehler gab’s 5 Sekunden Strafzeit. Als erstes trat die schon vor dem Bewerb feststehende Siegergruppe B an und benötigte 42 Sekunden, danach machte es Gruppe C besser und brauchte nur 35 Sekunden. Den Schlusspunkt setzte Gruppe A mit nur 25 Sekunden. Damit schloss diese Gruppe in der Gesamtwertung noch zu Gruppe C auf. Eindeutiger Gewinner nach insgesamt 14 Bewerben ist aber die Gruppe B – herzliche Gratulation. Die anderen beiden Teams müssen daher die Kosten für Essen und Getränke übernehmen.

Und hier der Endstand der Brunner „Olympiade“:

1. Platz
:

Gruppe B (31 Punkte): Zivanic, Pölzleithner, Kletzl, Mayerhofer, Pratl, Prcek


2. Platz:

Gruppe A (27 Punkte): Hradil, Hayirli, Dallos, Pokorny, Haselmayer, Blau
Gruppe C (27 Punkte): Terzi, Schneider, Pomichal, Zulus, Panzda


Last, but not least möchte ich mich als Verfasser dieser Berichte nochmals im Namen der ganzen Mannschaft bei „Workaholic“ Möhsi für seine unzähligen und großartigen Aufnahmen und noch viel mehr für die in dieser Woche gewonnene Freundschaft sowie bei Webmaster Gerlinde Schlögl für die große Mühe bei der Umsetzung dieser Homepage bedanken – DANKE! Und das letzte Wort hat (wie immer) der Trainer...

Fazit von Trainer Robert Schiener:

„Allgemein: die Betreuung von Bentour vorort war gesamt gesehen in Ordnung, kleinere Fehler wurden nach Möglichkeit rasch und unkompliziert gelöst. Die Infrastruktur der Hotelanlage war im Vergleich zu den anderen Hotels (wo wir schon die 2 anderen Trainingslager abgehalten haben) sehr gut, man konnte alles benützen, wobei auch hier einige Ungereimtheiten auftraten. Die Verpflegung war eine kulinarische Gaumenfreude, wo für alle Geschmäcker etwas zu finden war.
Sportlich: leider war die Organisation für die Trainingseinteilung und für die Spiele oft ein heilloses Durcheinander, sodass wir öfters intervenieren mussten, um einen guten Platz und Beginnzeiten zu bekommen. Das Trainingsprogramm und die Intensität konnte zu 100% absolviert werden, sodass man sagen kann, dass die Ziele in sportlicher Hinsicht erfüllt worden sind. Die Bereitschaft der Mannschaft, in dieser Woche einen weiteren Schritt in technischer und taktischer Hinsicht zu gehen, wird sich sicher in der Meisterschaft zeigen. Der Einsatz, die Begeisterung im Training und in der Freizeit sowie die Disziplin der Mannschaft zeigen eine sehr hohe Eigenverantwortung und Charakter der einzelnen Spieler - ob alt oder jung. In dieser Art und Weise ist ein Trainingslager für Mannschaft und Trainerteam goldeswert. Das vielstrapazierte Wort „Teambuilding“ kommt hier voll zur Geltung.
Zum Schluss ein Dankeschön an Günter, Helmut und Karl – die Unterstützung war sehr wichtig und für mich eine  enorme Erleichterung in vielen Dingen. Unser Pressefotograf Möhsi – ein Vollprofi – hat uns regelrecht ins richtige Licht und Bild fotografiert, danke. Unser 2. Berichterstatter mit den brandaktuellen Stories zu den Fotos – David – mit der flinken Feder, ebenfalls danke.
So macht der Trainerjob Spass!“

Sieger der Olympiade - Gruppe B
2. Platz - Gruppe A ...

... und Gruppe C

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